Haarkur selbst machen für trockene Haare

Trockene Haare: Haarkur selbst machen

Von Jasmin / Letzte Aktualisierung am 4. Mai 2022

Du hast trockene Haare und möchtest dir dafür eine Haarkur selbst machen? Dann erstens: Willkommen in der Welt der Frauen mit stumpfem, trockenem Haar. Zweitens: Willkommen in der DIY Welt, in der wir so viel wie möglich selbst herstellen wollen. Ich gebe dir hier eine Anleitung mit vielen von mir recherchierten Haarkuren zum selbst machen.

Haarkuren sind insbesondere bei geschädigten, spröden und trockenen Haaren eine große Hilfe, denn sie spenden viel Feuchtigkeit und verleihen den Haaren Glanz. Sie sind mit wenigen aber hochwertigen Inhalten relativ einfach selbst zu machen.

Vorteile einer selbst gemachten Haarkur

Eine Haarkur ist bei strapaziertem und trockenem Haar wichtig, denn da ist oft die oberste Schicht beschädigt und Haarkuren reparieren diesen Mangel. Vor allem die Öle ersetzen diese Schutzschicht und sorgen für gute Kämmbarkeit und Glanz.

Doch wieso solltest du die Haarkur überhaupt selbst herstellen und nicht einfach aus dem Drogeriemarkt kaufen? Es sprechen 5 wichtige Punkte dafür deine trockenen Haare mit einer selbst gemachten Haarkur zu behandeln.

  • Sie ist günstig
  • Sie enthält keine Konservierungsstoffe
  • Sie enthält keine Duftstoffe
  • wahrscheinlich hast du alle Zutaten im Kühlschrank
  • Sie kann genau auf deine Bedürfnisse angepasst werden

Mir macht es Spaß Kosmetika selbst herzustellen und ich finde es interessant, wie einfach das sein kann. Das ist meine Hauptmotivation, neben den oben genannten Gründen.

Haarkur Zutaten für trockene Haare

Bei einer Haarkur für trockene Haare ist es sehr wichtig, dass sie Rückfetter wie Öle enthält. Bei einer Haarkur zum selbst machen werden Olivenöl und Kokosöl empfohlen. Auch Nachtkerzenöl eignet sich gut als rückfettende Zutat.

Kur mit Öl und Honig

Verwende ganz einfach zwei Teelöffel deines ausgewählten Öls und vermische es gründlich mit einem Teelöffel hochwertigem Honig. Ich verwende am liebsten Kokosöl, weil es so gut riecht. Massiere die Paste gut in deine feuchten Haare ein und lasse sie drei Minuten einwirken. Danach kannst du deine Kur gründlich mit warmem Wasser auswaschen.

Alternativ kannst du einmal die Woche reines Öl für 15 Minuten einziehen lassen und dann ausspülen.

Olivenöl-Joghurt-Kur

Auch Protein ist wichtig, insbesondere für brüchiges Haar. Viele Intensiv-Haarkuren enthalten deswegen Keratin, um das Haar zu stärken. Eine proteinreiche Haarkur können wir jedoch auch selbst machen. Dazu brauchen wir einen kleinen Becher Naturjoghurt, drei Esslöffel Bio-Olivenöl und einen Teelöffel Honig. Alles zu einer einheitlichen Masse mischen, für fünfzehn Minuten in das Haar geben und warm auswaschen.

Kur mit Eigelb, Öl und Zitronensaft

Alternativ kannst du auch eine Kur aus Eigelb, Öl und Zitronensaft mischen. Dazu nimmst du ein Eigelb, einen Esslöffel Olivenöl und zwei Esslöffel Zitronensaft und massierst es gut in deine Haare. Dann lässt du die Kur fünf Minuten einwirken und wäschst sie danach gründlich mit warmem Wasser aus.

Ich habe diese Kur einmal ausprobiert, finde es aber sehr unappetitlich Eigelb im Haar zu haben. Aber vielleicht macht es dir ja nichts aus.

Haarkur aus Avocado und Olivenöl

Avocado enthält hochwertige Öle, Proteine und Fette und ist daher ideal als Haarkur für trockene Haare. Dazu benötigst du das Fruchtfleisch einer ganzen Avocado und vermischst es gut mit einem Esslöffel Olivenöl. Die Paste gibst du in dein Haar und lässt es eine halbe Stunde einwirken, am Besten sind die Haare dazu in ein Handtuch gewickelt. Danach wird die Haarkur mit warmem Wasser gut ausgespült.

Darauf musst du bei der Haarkur achten

Eine wöchentliche Haarkur ist eine gute Pflege für trockene und strapazierte Haare. Sehr viel häufiger sollte dies jedoch nicht passieren, da eine zu häufige Anwendung den Haaren sogar schaden kann. Daher solltest du dich – egal ob gekauft oder selbst gemacht – unbedingt an die Einwirkzeiten halten und sie nicht in die Länge ziehen.

Bei Hautkrankheiten wie Neurodermitis soll sowohl bei gekauften als auch bei selbst hergestellten Produkten aufgepasst werden und am Besten vorab mit dem Hautarzt gesprochen werden.

Wenn du weiteres zum DIY der Haarkuren erfahren willst hat DM einen interessanten Artikel dazu verfasst. Du findest ihn hier:
https://www.dm.de/tipps-und-trends/beauty/haarkur-selber-machen-66458

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